ATEQ bringt Sync-ID auf den Markt und erhöht damit die Abdeckung von Anlernverfahren auf 90 %

26.11.2018

ATEQ VT56 - with OBDI moduleParis, France – ATEQ, der weltweit führende Hersteller von RDKS-Geräten, hat die neueste Innovation bei RDKS-Anlerntechnologien angekündigt. Die patentierte Technologie von ATEQ namens „Sync-ID“ standardisiert die Art und Weise, wie die Informationen von RDKS-Sensoren an die Motorsteuereinheit des Fahrzeugs übermittelt werden. Dabei kommt ein einzigartiges, OE-kompatibles OBD-Anlernverfahren für alle PKWs zum Einsatz, die mit den Sensoren ausgestattet sind.

Ein RDKS-Anlernverfahren ist eine Reihe von Anweisungen, die befolgt werden müssen, um die RDKS-Kommunikation zwischen dem RDKS-Sensor und der Motorsteuereinheit eines Fahrzeugs zu aktivieren und zu bestätigen. An allen Fahrzeugen, die mit RDKS-Sensoren ausgestattet sind, muss ein Anlernverfahren durchgeführt werden, nachdem das RDKS-System gewartet wurde. Zum Beispiel muss ein Anlernverfahren durchgeführt werden, wenn ein Sensor ausgetauscht wird. Zu den Anlernverfahren für direkte RDKS-Systeme zählen automatische, stationäre (manchmal auch „manuelle“ Anlernfahren genannt) und OBD-Anlernverfahren. Die durchzuführenden Schritte werden vom Fahrzeughersteller festgelegt und sind von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich.

Dank der neuen „Sync-ID“-Technologie von ATEQ müssen die Mechaniker nun nur noch lernen, wie ein einziges OBD-Anlernverfahren für alle Fahrzeuge mit RDKS-Systemen durchgeführt wird und nicht mehr Hunderte verschiedener Verfahren. Die Mechaniker werden diese neue Funktion lieben: Ab sofort können sie die langen und komplizierten stationären (manuellen) Anlernverfahren übergehen und das OBD-Anlernverfahren mit nur wenigen Schritten verwenden, um das RDKS-System, entsprechend der OE-konformen Standards, in weniger als 2 Minuten zurückzusetzen.

„Mit der neuen ‚Sync-ID‘-Technologie, können wir bald mehr als 90 % der Fahrzeuge, die in einer Werkstatt gewartet werden, mit OE-konformen Standards angelernt werden“, so Bruno Rousseau, Global Director von ATEQ TPMS. „Durch unser neues Patent sind unsere RDKS-Geräte die fortschrittlichsten Geräte weltweit und außerdem die hochwertigsten. Anstatt alle paar Jahre neue Geräte auf den Markt zu bringen und den Kunden diese neuen Geräte zu verkaufen, haben wir uns dazu verpflichtet, die Software stetig zu verbessern, um sicherzustellen, dass die Kunden mit ihrer Investition zufrieden sind. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden die beste Abdeckung bieten können, damit sie ihre Arbeit über Jahre hinweg leichter und schneller erledigen können.“

Die „Sync-ID“-Technologie, die für das RDKS-Gerät VT56 bereits seit März 2018 erhältlich ist, beinhaltet jetzt neue OBD-Verfahren für Fahrzeugmarken wie BMW, Ford oder Fiat, Chrysler und Alfa Romeo. Bestehende und neue Nutzer des Geräts VT56 können ganz einfach Zugang zur neuen „Sync-ID“-Technologie und zu Hunderten neuer OBD-Verfahren erhalten, indem sie ganz einfach die Gerätesoftware aktualisieren. Erforderlich ist dafür nur eine gültige Gerätelizenz.

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